Liffo Cooking Night bei der Lega Navale di Lerici: drei ligurische Rezepte aus der Tradition.
Ein Juliabend am Golf der Dichter
Es gibt im Sommer einen Moment, in dem der Golf von Lerici in ein Licht getaucht wird, das sich kaum in Worte fassen lässt. Die Luft riecht nach Salz und Pinien, die Boote schaukeln sacht in der Bucht, und die Piazza Mottino füllt sich mit Stimmen. Am 18. Juli 2026 war dieser Platz Gastgeber der ersten Liffo Cooking Night bei der Lega Navale di Lerici: ein Abend, der davon erzählen wollte, was echte Küche ist — jene, die tief mit ihrem Landstrich verwurzelt ist — und der zeigen sollte, wie künstliche Intelligenz zu ihrer Hüterin und Verbündeten werden kann.
Durch den Abend führten zwei unterschiedliche Stimmen, vereint durch dieselbe Leidenschaft. Bernardo Ratti, Kenner der Küche von Lerici und tiefer Vertrauter der kulinarischen Tradition des Golfs, brachte Jahrzehnte an Erinnerung und Forschung mit. Massimiliano Delsante, Founder und co-CEO von Liffo, erzählte vom Unternehmen und von der Idee dahinter. Und zwischen ihnen, live am Kochen: Liffo.
Bernardo Rattis Erzählung: eine Küche, die nur scheinbar arm ist
Bernardo Ratti begann mit einer sanften Provokation: „Die Küche von Lerici ist genuesische Küche. Und die genuesische Küche ist alles andere als arm." Das klingt wie ein Widerspruch für ein karges Land, eingezwängt zwischen den Apuanischen Alpen und einem Meer, das nie etwas leichtfertig hergab. Und doch entstehen gerade aus dieser Härte die tiefgründigsten Gerichte Liguriens.
Das Land hat gelehrt, nichts zu verschwenden und aus jeder Zutat etwas Außergewöhnliches zu machen. Die Suppen aus Meer und Erde, das gefüllte Gemüse, in dem ein wenig Brotkrume zu einer üppigen Füllung wird, und vor allem jene typisch ligurische Fähigkeit, Meer und Land in einem einzigen Gericht zu vereinen. Die Seppie in zimino — Tintenfisch mit Mangold geschmort — sind das perfekte Beispiel: Meeresfrüchte aus dem Golf, gegart mit Gemüse aus dem Hinterland, eine Verbindung, die eine ganze Landschaft erzählt.
Dann gibt es den ciuppin, jene Suppe, die die Fischer einst aus dem zubereiteten, was in den Netzen übrig blieb, und die mit der Zeit zum Kultgericht wurde. Und den brandacujun, mit Kartoffeln und nativem Olivenöl extra aufgeschlagenen Stockfisch — ein respektloser Name und ein unvergesslicher Geschmack.
Doch die ligurische Küche ist nie stehen geblieben. Sie verstand es, von fernen Meeren und Ländern zu schöpfen: den zemin mit nahöstlichem Einfluss, Stockfisch und Klippfisch aus Nordeuropa, sogar den Curry, den genuesische Kaufleute entlang der Routen der Levante mitbrachten. Bis hin zum Pesto, jener glücklichen Synthese aus Basilikum, Knoblauch, Pinienkernen und Käse. Eine so reiche und vielschichtige Tradition verdient es, bewahrt zu werden — und, warum nicht, einem Werkzeug anvertraut zu werden, das sie in die Zukunft tragen kann.
Eine Idee, geboren beim Abendessen: die Geschichte von Liffo
An dieser Stelle ergriff Massimiliano Delsante das Wort. Liffo entstand vor drei Jahren aus einem leeren Blatt Papier, doch die Idee reicht viel weiter zurück: Vor über zehn Jahren, bei einem Abendessen unter Freunden, verbrachte die Gastgeberin den ganzen Abend vor ihrem Küchenroboter, um für ihre Gäste zu kochen — anwesend zwar, und doch nie wirklich bei ihnen. Aus dieser Szene entstand eine Erkenntnis, die jahrelang in der Schublade blieb: Was, wenn die Technik den Menschen ihre Zeit zurückgeben könnte, anstatt sie ihnen zu stehlen?
Genau dort setzt Liffo an — dein intelligenter persönlicher Küchenchef: Du füllst die Zutaten ein, stellst die Uhrzeit ein und gehst aus dem Haus; bei deiner Rückkehr ist das Gericht fertig. Nachdem er diese Geschichte erzählt und die Fragen der Gäste beantwortet hatte, ließ Massimiliano die Fakten sprechen: Auf dem Platz war es Liffo, das live zwei der Rezepte des Abends kochte — die seppie en zemin und den brandacujun.
Die drei ligurischen Rezepte, die mit Liffo entstanden sind
Aus dem Abend gingen drei Rezepte hervor, ideal, um sie zu Hause mit Liffo nachzukochen.
Seppie en zemin
Der große Meer-und-Land-Klassiker der Küche von Lerici — frischer Tintenfisch, langsam gegart mit Mangold, Tomate und einem duftenden Soffritto. Liffos sanftes, kontrolliertes Garen bringt die Zartheit des Tintenfischs zur Geltung, ohne ihn je austrocknen zu lassen.

Ceci en zemin
Die vegetarische Variante des zemin, bei der die Kichererbsen alle Aromen des Gemüses und der Kräuter aufnehmen. Ein Gericht, das zeigt, wie vollkommen die ligurische Küche auch ohne tierisches Eiweiß sein kann.

Brandacujun
Eingeweichter Stockfisch, Kartoffeln, ligurisches natives Olivenöl extra und viel Geduld beim Aufschlagen, bis jene zugleich cremige und rustikale Konsistenz entsteht. Bernardo Ratti erzählte, wie jede Familie in Lerici ihre eigene Variante hat: die von Liffo bleibt der Tradition treu.

Danke an die Lega Navale di Lerici
Ein so schöner Abend entsteht nicht von allein. Unser aufrichtiger Dank gilt der Lega Navale di Lerici und ihrem Sekretär Maurizio Moglia, der die Tore der Piazza Mottino mit Großzügigkeit öffnete und mit jener eleganten Zurückhaltung, die Orten mit Geschichte eigen ist. Ohne ihre Gastfreundschaft hätte die Cooking Night weder dieses Licht noch diese Atmosphäre gehabt.
Und jetzt bist du dran
Jahrhunderte ligurischer Küche — Handelsrouten, Mühe und Schönheit — können nun mit einer einzigen, einfachen Geste in deine Küche einziehen. Die drei Rezepte sind bereits verfügbar: Probiere die seppie en zemin an einem Freitagabend, den brandacujun für einen etwas anderen Sonntag, die ceci en zemin, wenn dir nach etwas Warmem und Tiefem ist, ganz ohne großen Aufwand. Dein intelligenter persönlicher Küchenchef ist bereit. Und die ligurische Tradition auch.
Liffo übernimmt das Kochen.
Entdecke den intelligenten Cooking Chef, der für dich kocht.
Liffo entdecken